Die erste Generation des BMW M2 Coupé lief als F87 von 2015 bis 2021 vom Band. Erst zum Modelljahr 2023 präsentierte BMW auf Basis des G42 die nächste Generation des M2, ausschließlich befeuert von einem 3,0 L Sechszylinder mit einer Leistung zwischen 460 PS und 530 PS. Für eine brachialere Optik gibt es ein M Performance Kit mit geändertem Heckbereich, anderer Auspuffanlage und Heckflügel - eher die Rennsportvariante des M2, wobei seit 2025 eine CS-Version mit nochmals anderer Optik vorgestellt wurde. Mit seinen fetten Backen versprüht er auf Anhieb das Flair eines M3 (E30) und trägt seine Muskeln damit deutlich zur Schau. Seine Stärken sind die Größe und doch Kompaktheit gepaart mit echter Stärke. Vernunft ist Fehl am Platze, hier gewinnt das Gefühl. Es war abzusehen, dass Minichamps irgendwann mit diesem Vorbild als Modell um die Ecke kommen würde. So kamen mit der jüngsten Auslieferung aus Aachen ((wir berichteten in den News) die M2 in vier ansprechenden Farben auf den Markt: Rotmetallic, Violettmetallic als Kontrast, Weiß als Trendsetter und (Hell-) Blau als eine Farbe, in der der M2 ebenfalls sehr häufig auf den Straßen anzutreffen ist. Sämtliche Farben unterstreichen Sportlichkeit, Dynamik und Frische sowie das typische "Aus Freude am Fahren" von BMW. So ganz puristisch sind moderne Autos nicht mehr. Und klein ist der M2 beileibe nicht.
Hellblau, eine echte Kultfarbe, wirkt hier eher wie unlackierter Kunststoff, steht ihm dennoch gut. Und bitte nicht an Babyblau denken, wenn auch die Käuferklientel mitunter recht jung ist und eher Schlüpferblau passen würde. Und dazu passend hat BMW noch weitere (Sonder-) Farben auf Lager. Das Modell in Violettmetallic präsentiert sich sehr sauber lackiert, hochglänzend und edel in der Wirkung. Ausgezeichnete Radsätze und silber/schwarz mit leichten Bedruckungsmängeln, der Lila-M2 scheint am Bordstein auf dem Kiez entlang geschraddelt zu sein, unterstreichen dies. In der Seitenansicht offenbart sich die übliche, wenn auch nur sehr leichte und kaum merkliche Tendenz zu Sehschlitzen.
Detailbilder vom M2 in Luden-Lila - zwar ist der M2 nicht unbedingt eine echte Ludenschleuder, aber im "Milieu" durchaus denkbar - zeigen eine der Stärken von Minichamps. Präzise Drucke mit konturenscharfen BMW-Logos und dem M2 am Heck unterstreichen dies. Heckdiffusor mit angedeuteten Auspuffrohr, natürlich mit etwas zu üppiger, der Spritzgusstechnik geschuldeter Wandstärke, und auch die geniale Frontschürze mit Lufteinlässen sind sehr fein gehalten. Die Druckkompetenz setzt sich auf dem Dach fort - ein tolles Carbondach. Dazu kommen Außenspiegel mit gesilbertem Spiegelfeld. Das hellblaue Exemplar ist hier eher harmloser anzusehen, aber genauso sauber dekoriert. Eingesetzte Scheinwerfer und Rückleuchten, am Heck geschwärzt.
Der Nachtrag auch hier zum M2
Nach dem recht modernen BMW M5 (F90) (wir berichteten) und dem noch viel moderneren M3 (G80) (wir berichteten) ist nun auch der M2 (G87) in den Bestand eines Sammlers, der weder Fan moderner Autos noch der Marke BMW ist, gerollt. Auch hier liegt es nicht allein an der schönen Farbauswahl der Erstauslieferung, sondern es ist die Verbindung zur Moderne und letztlich den alltäglichen Beobachtungen im Straßenverkehr geschuldet. An sich sollte ich mir irgendwann noch den Vorgänger F87 (wir berichteten ebenfalls) zulegen. Mit dem G87 ist Minichamps abermals ein schickes Modell gelungen.
Hellblau, eine echte Kultfarbe, wirkt hier eher wie unlackierter Kunststoff, steht ihm dennoch gut. Und bitte nicht an Babyblau denken, wenn auch die Käuferklientel mitunter recht jung ist und eher Schlüpferblau passen würde. Und dazu passend hat BMW noch weitere (Sonder-) Farben auf Lager. Das Modell in Violettmetallic präsentiert sich sehr sauber lackiert, hochglänzend und edel in der Wirkung. Ausgezeichnete Radsätze und silber/schwarz mit leichten Bedruckungsmängeln, der Lila-M2 scheint am Bordstein auf dem Kiez entlang geschraddelt zu sein, unterstreichen dies. In der Seitenansicht offenbart sich die übliche, wenn auch nur sehr leichte und kaum merkliche Tendenz zu Sehschlitzen.
Detailbilder vom M2 in Luden-Lila - zwar ist der M2 nicht unbedingt eine echte Ludenschleuder, aber im "Milieu" durchaus denkbar - zeigen eine der Stärken von Minichamps. Präzise Drucke mit konturenscharfen BMW-Logos und dem M2 am Heck unterstreichen dies. Heckdiffusor mit angedeuteten Auspuffrohr, natürlich mit etwas zu üppiger, der Spritzgusstechnik geschuldeter Wandstärke, und auch die geniale Frontschürze mit Lufteinlässen sind sehr fein gehalten. Die Druckkompetenz setzt sich auf dem Dach fort - ein tolles Carbondach. Dazu kommen Außenspiegel mit gesilbertem Spiegelfeld. Das hellblaue Exemplar ist hier eher harmloser anzusehen, aber genauso sauber dekoriert. Eingesetzte Scheinwerfer und Rückleuchten, am Heck geschwärzt.
Der Nachtrag auch hier zum M2
Nach dem recht modernen BMW M5 (F90) (wir berichteten) und dem noch viel moderneren M3 (G80) (wir berichteten) ist nun auch der M2 (G87) in den Bestand eines Sammlers, der weder Fan moderner Autos noch der Marke BMW ist, gerollt. Auch hier liegt es nicht allein an der schönen Farbauswahl der Erstauslieferung, sondern es ist die Verbindung zur Moderne und letztlich den alltäglichen Beobachtungen im Straßenverkehr geschuldet. An sich sollte ich mir irgendwann noch den Vorgänger F87 (wir berichteten ebenfalls) zulegen. Mit dem G87 ist Minichamps abermals ein schickes Modell gelungen.
Text und Fotos: Andreas Plogmaker