Über den W123 braucht nicht mehr viel berichtet zu werden. Zum einen ist das Vorbild bestens bekannt und in der Fachliteratur sowie im Internet erfasst, zum anderen sind wir bereits auf diesen Typ in der Kurzvorstellung des W123 AMG von PCX87 eingegangen. Das Coupé dieses Grundtyps wird als C123 geführt und hat einen gegenüber der Limousine kürzeren Radstand. Fix vermessen, trifft das Modell von PCX87 mit ca. 31,1 mm umgerechnet sogar fast den Vorbildradstand von 2710 mm.
Der schnittige Zweitürer war die logische Fortsetzung der recht erfolgreichen Coupé-Version des Vorgängers /8 („Schuhkarton mit Baskenmütze“ nannte ihn der Spiegel). Die Exklusivität und auch Sportlichkeit - zur damaligen Zeit nicht unbedingt in der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz zu finden - haben es dennoch nie in Großserie in den Maßstab 1:87 geschafft. Wiking hat diese Karosserieform den eigenen Modellen der Limousine und des T-Modells, 1979 erschienen, leider nicht mehr zur Seite gestellt.
Den Wunsch nach einem Coupé erfüllte PCX87 schließlich nach jahrzehntelanger Durststrecke in der Erstauslieferung Anfang 2022 (wir berichteten). Die Zweitauflage in neuen Farben folgte jüngst (2026, wir berichteten ebenfalls), die wir nun zum Anlass nehmen, eine bislang nie fertigerstellte Kurzvorstellung in Angriff zu nehmen und zu vollenden. Nach dem W123 AMG brachte der C123 schließlich wieder etwas mehr Alltagsnormalität ins Modell-Leben, wenngleich in der jüngsten Auslieferung ein C123 im AMG-Look dabei ist.
Das Coupé in Hellgrünmetallic als exklusive Lackierung für MCW ist aus Sicht des Rezensenten eine der typischen Farben für diese "Daimler-Generation" schlechthin und steht dem Coupé ausgezeichnet. Gediegenheit, ein Hauch von Eleganz und Gemütlichkeit strahlt sie aus. Selbst aus heutiger Sicht haftet ihr nicht unbedingt ein "Rentner-Image" an. In Details und Bedruckung liegt der C123 mit dem W123 AMG gleichauf. PCX87 liefert bei diesem Typ zusätzlich die Felge mit Radkappe, wie es das weiße Modell zeigt. Die große Höhe des Modells darf hier nicht als Kriterium herangezogen werden. Es handelt sich lediglich um eine falsch montierte Bodenplatte, was noch zu korrigieren ist.
Am "goldenen" Modell fehlt die beim Originalfahrzeug seinerzeit abbestellbare Typbezeichnung am Heck. Die anderen vorhandenen Modelle kennzeichnen es als 230 CE (weiß) bzw. 280 CE (Rest). Dieser Schriftzug ist leicht zu hoch angeordnet. Die Rückleuchten würden mit einem farbigen Klarlacküberzug auf silbernem Grund sicherlich besser wirken als nur aufgedruckt. Der Chromrahmen des Kühlergrills - auch hier wieder mit hauchfeinem Stern - baut etwas zu breit auf, lässt auch bei den Querstreben Filigranität vermissen und wirkt viel zu massiv, vergleichbar dem des groben Metallmodells von Schuco. Der Blick in den Innenraum lässt dagegen Freude aufkommen, denn die wesentlichen Details des Vorbilds sind ausreichend herausgearbeitet. Leider sind auch bei diesem Modell die Wischerarme zweiteilig gefärbt, da einerseits Bestandteil der Karosserie und andererseits gravierter Bestandteil der Verglasung mit Restarm und Wischerblatt. Außerdem finden sich auch bei diesem Modell aufgrund der Karosseriestärke Fensterbänke hin zur Verglasung. Großserie und Konstruktionsaufwand mussten anscheinend auf einen gemeinsamen und vertretbaren Nenner gebracht werden. Allerdings könnten die Seitenscheiben entfernt werden, denn diese sind beim Vorbild voll versenkbar. Etwas merkwürdig sieht die seitliche Stoßleiste beim roten Modell aus. Der Druck wirkt hier eher wie ein zweiteiliger, aufgeklebter Rallyestreifen.
Der C123 ergänzt nicht nur das Programm von PCX87, sondern ist ein Lückenschluss im Maßstab 1:87, dessen Zweitauflage in neuen Farben, der selbst als rote Prollkiste oder Poserkiste im AMG-Design eine gute Figur abgibt. Die bisherige Farbauswahl ist durchaus als typisch und häufig anzusehen, so dass hier mit Recht von einem Brot- und Butter-Modell gesprochen werden kann. Hoffentlich bleiben die Metalliclacke erhalten, denn das Phänomen der Rißbildungen unter dem Klarlack ist bei vielen Modellen von PCX87 gegeben. Das Vorbild ist mittlerweile zumeist in Liebhaberhand. Genauso wird das Modell seine Liebhaberhände weiterhin finden.
Der schnittige Zweitürer war die logische Fortsetzung der recht erfolgreichen Coupé-Version des Vorgängers /8 („Schuhkarton mit Baskenmütze“ nannte ihn der Spiegel). Die Exklusivität und auch Sportlichkeit - zur damaligen Zeit nicht unbedingt in der oberen Mittelklasse von Mercedes-Benz zu finden - haben es dennoch nie in Großserie in den Maßstab 1:87 geschafft. Wiking hat diese Karosserieform den eigenen Modellen der Limousine und des T-Modells, 1979 erschienen, leider nicht mehr zur Seite gestellt.
Den Wunsch nach einem Coupé erfüllte PCX87 schließlich nach jahrzehntelanger Durststrecke in der Erstauslieferung Anfang 2022 (wir berichteten). Die Zweitauflage in neuen Farben folgte jüngst (2026, wir berichteten ebenfalls), die wir nun zum Anlass nehmen, eine bislang nie fertigerstellte Kurzvorstellung in Angriff zu nehmen und zu vollenden. Nach dem W123 AMG brachte der C123 schließlich wieder etwas mehr Alltagsnormalität ins Modell-Leben, wenngleich in der jüngsten Auslieferung ein C123 im AMG-Look dabei ist.
Das Coupé in Hellgrünmetallic als exklusive Lackierung für MCW ist aus Sicht des Rezensenten eine der typischen Farben für diese "Daimler-Generation" schlechthin und steht dem Coupé ausgezeichnet. Gediegenheit, ein Hauch von Eleganz und Gemütlichkeit strahlt sie aus. Selbst aus heutiger Sicht haftet ihr nicht unbedingt ein "Rentner-Image" an. In Details und Bedruckung liegt der C123 mit dem W123 AMG gleichauf. PCX87 liefert bei diesem Typ zusätzlich die Felge mit Radkappe, wie es das weiße Modell zeigt. Die große Höhe des Modells darf hier nicht als Kriterium herangezogen werden. Es handelt sich lediglich um eine falsch montierte Bodenplatte, was noch zu korrigieren ist.
Am "goldenen" Modell fehlt die beim Originalfahrzeug seinerzeit abbestellbare Typbezeichnung am Heck. Die anderen vorhandenen Modelle kennzeichnen es als 230 CE (weiß) bzw. 280 CE (Rest). Dieser Schriftzug ist leicht zu hoch angeordnet. Die Rückleuchten würden mit einem farbigen Klarlacküberzug auf silbernem Grund sicherlich besser wirken als nur aufgedruckt. Der Chromrahmen des Kühlergrills - auch hier wieder mit hauchfeinem Stern - baut etwas zu breit auf, lässt auch bei den Querstreben Filigranität vermissen und wirkt viel zu massiv, vergleichbar dem des groben Metallmodells von Schuco. Der Blick in den Innenraum lässt dagegen Freude aufkommen, denn die wesentlichen Details des Vorbilds sind ausreichend herausgearbeitet. Leider sind auch bei diesem Modell die Wischerarme zweiteilig gefärbt, da einerseits Bestandteil der Karosserie und andererseits gravierter Bestandteil der Verglasung mit Restarm und Wischerblatt. Außerdem finden sich auch bei diesem Modell aufgrund der Karosseriestärke Fensterbänke hin zur Verglasung. Großserie und Konstruktionsaufwand mussten anscheinend auf einen gemeinsamen und vertretbaren Nenner gebracht werden. Allerdings könnten die Seitenscheiben entfernt werden, denn diese sind beim Vorbild voll versenkbar. Etwas merkwürdig sieht die seitliche Stoßleiste beim roten Modell aus. Der Druck wirkt hier eher wie ein zweiteiliger, aufgeklebter Rallyestreifen.
Der C123 ergänzt nicht nur das Programm von PCX87, sondern ist ein Lückenschluss im Maßstab 1:87, dessen Zweitauflage in neuen Farben, der selbst als rote Prollkiste oder Poserkiste im AMG-Design eine gute Figur abgibt. Die bisherige Farbauswahl ist durchaus als typisch und häufig anzusehen, so dass hier mit Recht von einem Brot- und Butter-Modell gesprochen werden kann. Hoffentlich bleiben die Metalliclacke erhalten, denn das Phänomen der Rißbildungen unter dem Klarlack ist bei vielen Modellen von PCX87 gegeben. Das Vorbild ist mittlerweile zumeist in Liebhaberhand. Genauso wird das Modell seine Liebhaberhände weiterhin finden.
Text und Fotos: Andreas Plogmaker