Manchmal muss es kein wuchtiges Luxusschiff sein, um im alltäglichen Straßenverkehr – und auf dem Sammler-Schreibtisch – für echte Hingucker zu sorgen. Bahn frei für den mit dem Red Dot Award 2020 (Product Design) ausgezeichneten Peugeot 208!
Der 208 der zweiten Generation (intern Baureihe P21, gebaut seit Ende 2019) erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Transportation Design" im Kleinwagen-Segment.
Das Wort „Kleinwagen“ ist heute eigentlich nur noch mit einem dicken Augenzwinkern zu sehen, zumindest auf Grundlage Typengeschichte. Mit einer Länge von knapp 4,06 m hat der moderne Gallier die Vier-Meter-Marke längst lässig durchbrochen. Zum Vergleich für uns Altzeiter-Fans: Der legendäre Ur-Ahn, der Peugeot 205 aus den Achtzigern, war mit seinen 3.705 mm ein echter Winzling. Um satte 35 cm ist der Urenkel also aus dem Leim gegangen, was im Maßstab 1:87 einen Längenunterschied von ziemlich genau 4 mm ausmacht. Klingt nach wenig, ist aber viel und in der Vitrine fast eine andere Welt.
Während die Konkurrenz in dieser Fahrzeugklasse oft brav, bieder oder schlicht langweilig daherkommt, haben die Designer in Paris beim 208 tief in die Stil-Kiste gegriffen. Der kleine Löwe ist flach, gedrungen und trägt ein Gesicht, das man im Rückspiegel durchaus ernst nimmt. Seine absoluten optischen Markenzeichen? Die markante Lichtsignatur an der Front mit den vertikalen LED-Tagfahrlichtern, die wie die Säbelzähne eines Raubtiers in die Schürze ragen, und die dreigeteilten Heckleuchten im „Drei-Krallen-Look“, die durch ein durchgehend schwarzes Band miteinander verbunden sind. Das ist nicht einfach nur ein Auto für den Wocheneinkauf – das ist rollender Lifestyle.
Der frische Franzose aus dem Stellantis-Universum teilt sich seine (die CMP-) Plattform mit dem eher sachlichen Rüsselsheimer Konzernbruder Opel Corsa F, optisch trennen die beiden jedoch Welten. Und Peugeot beweist echten Mut zur Farbe: Wer 2019 das Basismodell orderte, bekam als einzige Lackierung ohne Aufpreis kein tristes Waschmaschinen-Weiß, sondern das goldgelb schimmernde „Faro-Gelb Metallic“ - nach der jüngsten Modellpflege 2024 vom ebenso auffälligen, etwas cremigeren „Agueda-Gelb Metallic“ abgelöst. Daneben prägen – rein subjektiv betrachtet - das Straßenbild vor allem das edle „Vertigo-Blau“ und das kräftige „Elixir-Rot“ – garniert mit glänzend schwarzen Radhausverkleidungen bei den höheren Ausstattungslinien wie dem GT.
Grund genug, sich diesen schicken Franzosen nun im Maßstab 1:87 genauer anzusehen. PCX87 hat sich des kleinen Löwen angenommen, Vom Fachhändler gab es den 208 gleich im Doppelpack für den Schreibtisch – einmal als gehobene GT-Version im markanten Faro-Gelb und einmal als zivileres Pendant im klassischen Graumetallic.
Beim Blick durch die Lupe zeigt sich schnell: Die Modellbauer haben sauber gearbeitet. Die absoluten optischen Markenzeichen des Vorbilds wurden präzise in den Maßstab 1:87 geschrumpft. Die markante Lichtsignatur an der Front mit den vertikalen LED-Tagfahrlichtern (die o.g. „Säbelzähne“) ist messerscharf und ohne Ausfransungen aufgedruckt. Und mal fix das Maßband zur Hand genommen: Der frische Franzose wurde in seinen Grundmaßen nahezu exakt in den Maßstab 1:87 umgesetzt.
Besonders erfreulich ist die Liebe zum Detail bei den Ausstattungslinien. Das gelbe GT-Modell glänzt mit den charakteristischen, zweifarbigen Alufelgen, glänzend schwarzen Radhausverkleidungen und einem schwarzen Dach. PCX87 hat hier sogar an die winzigen, aber scharfen „GT“-Schriftzüge auf der C-Säule gedacht – Hut ab, das ist feine Druckkunst auf kleinstem Raum! Der graue Alltagsflitzer kommt dagegen korrekterweise mit den schlichteren Standard-Silberfelgen und ohne das schwarze Kontrastprogramm daher.
Auch die Heckansicht weiß absolut zu überzeugen. Das durchgehend schwarze Band, das die dreigeteilten Heckleuchten miteinander verbindet, sitzt perfekt. Der „PEUGEOT“-Schriftzug über dem Kennzeichen und die Typenbezeichnung „208“ auf der Heckklappe sind trotz ihrer mikroskopischen Größe absolut sauber lesbar. Die Klarglasoptik der Rückleuchten fügt sich harmonisch ein. Der gelbe Franzose verfügt sogar über ein „GT-Logo“ auf der Heckklappe.
Savoir-vivre für die Vitrine!
Hübsch, stylisch und im H0-Format schick umgesetzt. PCX87 zeigt hier, wie man einen modernen Kleinwagen mit all seinen Linienvarianten nahezu ohne klobige Kompromisse verkleinert. Die Lackierung glänzt in toller Brillanz, die Gravuren sind recht „fett“ - fein ist anders - und die Drucke sitzen am rechten Fleck. Der Spruch „Der hat irgendwie was“ gilt hier definitiv für das Vorbild und das Modell. Ein echter französischer Charmebolzen für die Vitrine!
Mit den ausgelieferten Metallicfarben Gelb, Blau, Rot und Grau sowie der Sonderfarbe Weiß für MCW setzt PCX87 eine Punktlandung mit im Alltag sehr häufig anzutreffenden Farben, wobei das Gelbmetallic mit zu den alltäglichsten (oder auffälligsten?) Farben zählt. Alltag läuft und Alltag ist – wenn auch hier modern – eine schöne Sache, mehr noch, als es irgendwelche Sportwagen und Luxuskarren zeigen können. Der Funke des modern-französischen Charmes ist an dieser Stelle auch in die 1:87-Welt übergesprungen und macht Lust auf das nicht mitbestellte Blaumetallic und/oder Weiß. Weitere moderne Alltagsfahrzeuge hat PCX87 angekündigt. Bleiben wir am Ball.
Der 208 der zweiten Generation (intern Baureihe P21, gebaut seit Ende 2019) erhielt die Auszeichnung in der Kategorie "Transportation Design" im Kleinwagen-Segment.
Das Wort „Kleinwagen“ ist heute eigentlich nur noch mit einem dicken Augenzwinkern zu sehen, zumindest auf Grundlage Typengeschichte. Mit einer Länge von knapp 4,06 m hat der moderne Gallier die Vier-Meter-Marke längst lässig durchbrochen. Zum Vergleich für uns Altzeiter-Fans: Der legendäre Ur-Ahn, der Peugeot 205 aus den Achtzigern, war mit seinen 3.705 mm ein echter Winzling. Um satte 35 cm ist der Urenkel also aus dem Leim gegangen, was im Maßstab 1:87 einen Längenunterschied von ziemlich genau 4 mm ausmacht. Klingt nach wenig, ist aber viel und in der Vitrine fast eine andere Welt.
Während die Konkurrenz in dieser Fahrzeugklasse oft brav, bieder oder schlicht langweilig daherkommt, haben die Designer in Paris beim 208 tief in die Stil-Kiste gegriffen. Der kleine Löwe ist flach, gedrungen und trägt ein Gesicht, das man im Rückspiegel durchaus ernst nimmt. Seine absoluten optischen Markenzeichen? Die markante Lichtsignatur an der Front mit den vertikalen LED-Tagfahrlichtern, die wie die Säbelzähne eines Raubtiers in die Schürze ragen, und die dreigeteilten Heckleuchten im „Drei-Krallen-Look“, die durch ein durchgehend schwarzes Band miteinander verbunden sind. Das ist nicht einfach nur ein Auto für den Wocheneinkauf – das ist rollender Lifestyle.
Der frische Franzose aus dem Stellantis-Universum teilt sich seine (die CMP-) Plattform mit dem eher sachlichen Rüsselsheimer Konzernbruder Opel Corsa F, optisch trennen die beiden jedoch Welten. Und Peugeot beweist echten Mut zur Farbe: Wer 2019 das Basismodell orderte, bekam als einzige Lackierung ohne Aufpreis kein tristes Waschmaschinen-Weiß, sondern das goldgelb schimmernde „Faro-Gelb Metallic“ - nach der jüngsten Modellpflege 2024 vom ebenso auffälligen, etwas cremigeren „Agueda-Gelb Metallic“ abgelöst. Daneben prägen – rein subjektiv betrachtet - das Straßenbild vor allem das edle „Vertigo-Blau“ und das kräftige „Elixir-Rot“ – garniert mit glänzend schwarzen Radhausverkleidungen bei den höheren Ausstattungslinien wie dem GT.
Grund genug, sich diesen schicken Franzosen nun im Maßstab 1:87 genauer anzusehen. PCX87 hat sich des kleinen Löwen angenommen, Vom Fachhändler gab es den 208 gleich im Doppelpack für den Schreibtisch – einmal als gehobene GT-Version im markanten Faro-Gelb und einmal als zivileres Pendant im klassischen Graumetallic.
Beim Blick durch die Lupe zeigt sich schnell: Die Modellbauer haben sauber gearbeitet. Die absoluten optischen Markenzeichen des Vorbilds wurden präzise in den Maßstab 1:87 geschrumpft. Die markante Lichtsignatur an der Front mit den vertikalen LED-Tagfahrlichtern (die o.g. „Säbelzähne“) ist messerscharf und ohne Ausfransungen aufgedruckt. Und mal fix das Maßband zur Hand genommen: Der frische Franzose wurde in seinen Grundmaßen nahezu exakt in den Maßstab 1:87 umgesetzt.
Besonders erfreulich ist die Liebe zum Detail bei den Ausstattungslinien. Das gelbe GT-Modell glänzt mit den charakteristischen, zweifarbigen Alufelgen, glänzend schwarzen Radhausverkleidungen und einem schwarzen Dach. PCX87 hat hier sogar an die winzigen, aber scharfen „GT“-Schriftzüge auf der C-Säule gedacht – Hut ab, das ist feine Druckkunst auf kleinstem Raum! Der graue Alltagsflitzer kommt dagegen korrekterweise mit den schlichteren Standard-Silberfelgen und ohne das schwarze Kontrastprogramm daher.
Auch die Heckansicht weiß absolut zu überzeugen. Das durchgehend schwarze Band, das die dreigeteilten Heckleuchten miteinander verbindet, sitzt perfekt. Der „PEUGEOT“-Schriftzug über dem Kennzeichen und die Typenbezeichnung „208“ auf der Heckklappe sind trotz ihrer mikroskopischen Größe absolut sauber lesbar. Die Klarglasoptik der Rückleuchten fügt sich harmonisch ein. Der gelbe Franzose verfügt sogar über ein „GT-Logo“ auf der Heckklappe.
Savoir-vivre für die Vitrine!
Hübsch, stylisch und im H0-Format schick umgesetzt. PCX87 zeigt hier, wie man einen modernen Kleinwagen mit all seinen Linienvarianten nahezu ohne klobige Kompromisse verkleinert. Die Lackierung glänzt in toller Brillanz, die Gravuren sind recht „fett“ - fein ist anders - und die Drucke sitzen am rechten Fleck. Der Spruch „Der hat irgendwie was“ gilt hier definitiv für das Vorbild und das Modell. Ein echter französischer Charmebolzen für die Vitrine!
Mit den ausgelieferten Metallicfarben Gelb, Blau, Rot und Grau sowie der Sonderfarbe Weiß für MCW setzt PCX87 eine Punktlandung mit im Alltag sehr häufig anzutreffenden Farben, wobei das Gelbmetallic mit zu den alltäglichsten (oder auffälligsten?) Farben zählt. Alltag läuft und Alltag ist – wenn auch hier modern – eine schöne Sache, mehr noch, als es irgendwelche Sportwagen und Luxuskarren zeigen können. Der Funke des modern-französischen Charmes ist an dieser Stelle auch in die 1:87-Welt übergesprungen und macht Lust auf das nicht mitbestellte Blaumetallic und/oder Weiß. Weitere moderne Alltagsfahrzeuge hat PCX87 angekündigt. Bleiben wir am Ball.
Text und Fotos: Andreas Plogmaker